unser repertoire reicht von pop bis rock, querfeldein, was uns gefällt.

im chor rezeptfrei singen etwa sechzig frauen und männer im alter zwischen zwanzig und siebzig jahren.

 

aufgeteilt ist rezeptfrei normalerweise in vier stimmen - alt, bass, tenor, sopran. Oft jedoch singen wir sogar 6-stimmig - alt1 / alt2, bass, tenor, sopran1 / sopran2.
die meisten songs sind mit klaiver-begleitung, es gibt jedoch einige, welche wir a capella, das heisst ohne klavier-begleitung, singen.

an unseren konzerten kann es aber auch durchaus sein, dass wir in einer art band-besetzung spielen. es begleitet uns ein cello, eine guitarre und manchmal auch ein cajon.

 

20 Jahre Chor rezeptfrei – eine Chronik

 

Weshalb der Name „rezeptfrei“?
Führende Spezialisten empfehlen „rezeptfrei“ als Heilmittel ohne Nebenwirkungen.

Es hilft gegen Frust und Unlust und befriedigt akutes Verlangen auf gemeinsames Singen.
 

Kontra-Indikationen: Husten und Heiserkeit.

2018

Im Jubiläumsjahr gönnen wir uns einen Chor-Workshop mit einem Profi: Martin Carbow fliegt aus Hamburg ein, um uns auf ein neues Qualitäts-Level zu hieven.
Ein grippegeschwächter Chor lernt zu „knarren“, zu „bleiben“ und sich im Takt zu bewegen. Prüfen Sie selbst das Ergebnis!

2017

Auftritt am „Klang‘17“ in der reformierten Kirche Wädenswil.  Beim Einsingen im Alten Schulhaus und draussen herrschen tropische Temperaturen, den Sängern klebt das Hemd auf der Haut. Obwohl wir der zweitletzte Act sind, ist die Kirche gut besetzt und die Fans applaudieren lautstark.
Dass das Sommer-Grillfest einmal mehr ins Wasser fällt, ist nur eine Fussnote.
Am Probeweekend in Laax/Falera ist es im September schon empfindlich kühl. Trotzdem lassen sich die rund 50 Teilnehmer für einen Postenlauf um den Laaxer See begeistern, der auch die Rätoromanisch-Kenntnisse auf die Probe stellt.

2016

Auch 2016 beginnt mit einem Chorweekend in Laax. Diesmal finden die Proben in Falera statt, eine zusätzliche logistische Herausforderung. Angestrebt wird der Aufbau einer Höchstform bis zu den Konzerten vom 26./27. November in der Kulturhalle Glärnisch. Neuerdings soll das Motto „The Boy from New York City“ den roten Faden liefern für eine schmalzige Geschichte von Liebe, Trennung und Wiedersehen, sympathisch vorgetragen von Gerda Koller und Connie Schärer vor der mächtigen Skyline von New York. Dem Vorhaben ist der verdiente Erfolg beschieden, auch dank der instrumentalen Unterstützung durch Vera Majewski am Cello und Anja Kipur an der Gitarre. Die ZSZ kommentiert: „Das Publikum war nach dem gut zweieinhalbstündigen Konzert begeistert und es tat dies mit grossen Applaus kund.“

2015

Nach drei Jahren Pause geht’s wieder mal ins Probeweekend, diesmal in die Casa Horgen in Laax. Wir üben in der grosszügigen Aula und bereiten uns auf den Auftritt am Festival „gsang‘15“ in Wädenswil vor. 20 Chöre treten im Halbstundentakt in der reformierten Kirche auf. Im Hauptakt singen ca. 200 Sängerinnen und Sänger mit der Harmonie Wädenswil das Medley „A concert celebration“ von Andrew Lloyd Webber und dann zusammen mit dem Publikum „We are the world“ und „Amazing Grace“. Ein wirklich „stimmiges Festival“, Gratulation an die Organisatorinnen Märé Bohtz und Esther Lenherr!

2014

Von unseren zwei Probesonntagen im Schulhaus Steinacher erscheint ein Zeitungsartikel von Corinna Schneider in der ZSZ. Tenor: Es bleibt noch viel zu tun! Die Konzerte im Dorfhuus Schönenberg laufen unter dem Motto „Menu chantastique“, bestehend aus mehreren köstlichen Gängen zubereitet von den Köchen von „rezeptfrei“ und des Vocal-Ensembles „à la quart“. Einmal mehr versuchen wir uns am „Phantom of the Opera“ und schaffen es schliesslich im zweiten Anlauf.

2013

Am Sängerfest Horgen treten wir am Freitag auf dem Dorfplatz und am Samstag in der reformierten Kirche auf. Eine Jury beurteilt unsere Vorträge von „sFüür vo de Sehnsucht“ und „Phantom of the Opera“ . Letzteres macht uns seit Jahren zu schaffen und auch diesmal sind wir nahe am Absturz, kriegen die Kurve aber doch noch.
Am 17. August feiern wir das 15-jährige Chorjubiläum mit unseren Partnern und Partnerinnen in der Festhütte Käpfnach. Das Essen, das Wetter, die Stimmung – alles passt!

2012

Erstmals verbringen wir ein Probewochenende in Wildhaus. Draussen scheint die Sonne, während wir im engen und niedrigen Aufenthaltsraum die Nr.1-Hits der letzten 40 Jahre üben. Diese bilden das Motto unserer diesjährigen Glärnisch-Konzerte mit dem Titel „Jukebox“.  Das Programm schlägt voll ein und begeistert das zahlreiche Publikum. Die Begleitung durch Bassgitarre und Cajon sowie die witzigen Sketch-Einlagen tragen zum Erfolg des Events bei. Nachträglich könnten wir uns vor Ärger fast ohrfeigen, dass wir keine CD von dieser Darbietung produziert haben.

2011

Ein Jahr zum Verschnaufen nach einer intensiven Periode. Zum dritten Mal proben wir am Wochenende auf dem Hoch-Ybrig. Wir beissen uns fast die Zähne aus an „Asereje“ von Las Ketchup. Unser traditionelles Sommer-Grillfest im Naglikon ist wie so oft nicht von Wetterglück begleitet.

2010

Wohl einmaliger Versuch, am Eisbahn-Event Wädenswil in der steifen Februar-Bise auf den See hinaus zu singen. Sandy am Piano wird von allen bemitleidet wegen ihrer klammen Finger. Am Probewochenende auf dem Hoch-Ybrig werden wir erstmals von Stimmcoach Verena Guldimann unterstützt. Wir lernen mit dem Bauch zu atmen, nicht nur mit den Lungen. Das Konzert „Vivacissimo“ im Glärnisch dient diesmal als Hauptprobe für das Chorfestival am Gardasee. Zum erstenmal reisen wir zusammen ins Ausland. Trotz einigen logistischen Problemen (wie bringt man einen Reisecar durch ein Nadelöhr?) geniessen wir die Auftritte und das Rahmenprogramm.

2009

Unser Probe-Weekend findet diesmal auf dem Hoch-Ybrig statt (wo wir nicht selbst putzen müssen). Einige haben Mühe, nach dem steilen Aufstieg zu Fuss noch genug Schnauf für die hohen Töne zu finden. Musikalischer Höhepunkt ist heuer der Auftritt auf der Wolkenbühne an den „Engelsstimmen“ im Luzerner Hauptbahnhof. Zwar übertönen uns die Trychler zeitweise, den vielen Passanten gefallen unsere sanfteren Töne aber offensichtlich besser.

2008

Im zweiten Halbjahr folgen sich die Höhepunkte Schlag auf Schlag: Zuerst die Einweihung der renovierten Kulturhalle "Glärnisch“ Wädenswil mit Francine Jordi als Hauptact, dann nicht weniger als vier Jubiläumskonzerte „10 Jahre Chor rezeptfrei“ im Schinzenhof Horgen und im Dorfhuus Schönenberg.

Erstmals Auftritte mit 3 Mini-Chören auf 3 verschiedenen Bühnen. Am letzten Konzert überrascht der Chor das Leitungsteam mit einem Dankeschön zur Melodie „Hei choo, hei choo“.
Unsere fünfte CD mit Filmmusik, Musicals und Traditionals wird aufgenommen.

2007

Denkwürdiger Auftritt am „Musig Fänschter“ in der ref. Kirche Wädenswil zusammen mit dem Gospelchor Wädenswil und Spirit of Gospel Affoltern. Ca. 150 Sängerinnen und Sänger singen gemeinsam mit der Solistin Yasmine Meguid „I love to praise his holy name“ und bringen die Kirche zum Vibrieren. Zeitungszitat: „Es gab stehende Ovationen und der Applaus brandete.“
Zum vierten und letzten Mal proben wir im Haus der Heilsarmee in Stäfa. Das Putzen und die pingelige Abnahme werden uns langsam zu viel.

2006

Langsam werden wir zu Stammgästen in Stäfa. Wir bereiten uns auf die Konzerte im Mai vor, wo wir Hits aus den 70er- und 80er-Jahren vortragen möchten. Die Konzerte im Glärnisch sind wieder ausverkauft, die Zürisee-Zeitung schreibt von einem „peppigen und bunten Frühjahrskonzert“. Wir nehmen unsere vierte CD auf, die im November im Etzelsaal getauft wird. Im Dezember erster Auftritt als „Engelsstimmen“ in Luzern.

2005

Zum zweiten Mal proben wir ein Wochenende lang in Stäfa. Am Abend muss jedes Team sein Lieblingslied als Theater aufführen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.
Der Höhepunkt des Jahres sind unsere Auftritte am 2. Kantonalzürcher Chorfest in Horgen. Als einer der grössten Chöre präsentieren wir „We are the world“ und „Der kleine grüne Kaktus“ in der reformierten Kirche. Die Beurteilung des Experten lautet: „Überzeugend, frisch, locker, präzis (ohne Noten!), aber ½ Ton gesunken.“  Als einer von nur fünf Chören erhielten wir die Bewertung „vorzüglich“.  Viel zu lachen gab auch das sehr gestellte Gruppenfoto. Urteilen Sie selbst!

2004

Viele kleinere und grössere Auftritte an Geburtstagen, Hochzeiten, Generalversammlungen und Dorfanlässen prägen das Jahr. Höhepunkte sind die beiden gemeinsamen Konzerte mit dem Chor „Alegria“ aus Tafers (FR), auf senslerdeutsch „Taafersch“ ausgesprochen. Die Auftritte in der Glärnischhalle und in Tafers stehen unter dem Motto „Come together“ und die ZSZ schreibt dazu: „Die wirkungsvollen und vital interpretierten Songs gehen ins Ohr und manchmal auch unter die Haut.“

2003

Erstes Probewochenende im Jugendhaus der Heilsarmee in Stäfa. Rauchen und Alkohol sind strikte verboten, als ob das für uns ein Problem wäre….

Zwei Konzerte in der Glärnischhalle unter dem Motto „swiss made“ und ein Jubiläumskonzert im Dorfhuus Schönenberg mit dem Titel „Best of 5 years“. Wir nehmen unsere dritte CD auf.

2002

Wir füllen die Glärnischhalle zweimal mit unserem Konzert „LIVE“. Wir singen in Schwiizerdütsch, Englisch, Afrikanisch, Deutsch, Rätoromanisch und Friesisch. Die Zürisee-Zeitung schreibt: „Der Chor hebt sich ab durch die Vielschichtigkeit seiner Arrangements“. Sandy überrascht mit einem Piano-Solo. Unsere zweite CD wird aufgenommen.

2001

Wir füllen die Glärnischhalle zweimal mit unserem Konzert „LIVE“. Wir singen in Schwiizerdütsch, Englisch, Afrikanisch, Deutsch, Rätoromanisch und Friesisch. Die Zürisee-Zeitung schreibt: „Der Chor hebt sich ab durch die Vielschichtigkeit seiner Arrangements“. Sandy überrascht mit einem Piano-Solo. Unsere zweite CD wird aufgenommen.

1999 / 2000

Erste Auftritte und Konzerte im Fuhr und im Etzelsaal. Am 7. Juli 1999 nehmen wir unsere erste CD auf.
An der Jahresschluss-Feier der FDP haben wir Probleme mit dem Raum und der Akustik.
Jetzt wissen wir, was FDP heisst: „Find De Piano!“

25. November 1998

An der ersten Probe erscheinen 35 interessierte Frauen und Männer. Das Team wird vom Ansturm überrascht und hat zu wenig Noten dabei. Das tut aber der guten Stimmung keinen Abbruch. Das erste Lied, das wir einstudieren, ist „California Dreaming“. Der neue Chor ist geboren!

juli 1998

Die vier ehemaligen Mitglieder vom Ten Sing Wädi, Märé Bohtz, Sandra Frank, Martina Gartmann und Sandy Lieberherr haben Entzugserscheinungen und beschliessen, einen eigenen Chor zu gründen. Dazu schalten sie einen kurzen Artikel in der Zürisee-Zeitung mit einer Einladung zu einer ersten Probe im Fuhr.